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Durchdachte Beleuchtung

macht den Garten auch in der kalten Jahreszeit attraktiv

Licht bringt weit mehr in den Garten als Helligkeit und Sicherheit.
Die richtige Beleuchtung kann ein wahres Zaubermittel für die grüne Oase sein:
sie ist stil- und raumbildendes Element, Stimmungsmacher, Effekterzeuger - gerade in
der dunklen Jahreszeit.

 

Gärten werden immer mehr zum Ganztags- und Ganzjahresraum. Viele Berufstätige können ihren Garten unter der Woche nur in den Abendstunden genießen. Außerdem entwickelt er sich zusehends zum Gesellschaftsraum, wo man Freunde empfängt, feiert, isst. Und das geht oft auch bis in die Nacht. Durch diese Nutzungsgewohnheiten ist eine durchdachte Außenbeleuchtung auf der Wunschliste vieler Gartenbesitzer deutlich nach oben gerückt. Wer allerdings denkt, dass Gartenbeleuchtung vor allem ein Sommerthema wäre, ist auf dem Holzweg. Man sollte auch immer den Blick aus dem Haus in den Garten in die Überlegungen mit einbeziehen.

Es macht den Garten auch in der dunklen Jahreszeit attraktiv, wenn man aus dem gemütlichen Wohnzimmer heraus einen schön in Szene gesetzten Solitär bewundern kann. Außerdem verleiht es den Wohnräumen zusätzliche Weite, wenn man nicht vor ein nachtschwarzes Fenster sondern in den sanft illuminierten Garten schaut.

Nicht einfach Leuchten kaufen

Doch mit ein paar Leuchten an der Terrasse ist es bei Weitem nicht getan, selbst – oder gerade – kleinste Gärten benötigen eine feinfühlige Lichtplanung und die sollte unbedingt ein Gartenprofi übernehmen, denn nur der weiß, wie die Pflanzen des Gartens sich rund um das Jahr und auch langfristig entwickeln. Und dieses Wissen ist die Grundlage dafür, einen Garten wirkungsvoll in Szene zu setzen.

"Effektbeleuchtung“ heißt hier das Zauberwort. Die ist indirekt, darf auf keinen Fall blenden und sollte mit Leuchtmitteln ausgestattet sein, die ein warmes, weiches Licht erzeugen.

Stimmungsvoll sollte es zugehen, wenn neben dem Sitzplatz weitere Teile des Gartens illuminiert werden. Denn mit Licht lassen sich wunderbare Akzente setzten, die dem Garten nachts und in der dunklen Jahreszeit noch einmal einen ganz neuen Charakter einhauchen können. Aber weniger ist oft mehr. So lautet hier die Empfehlung des F Fachmanns einen einzeln stehenden Baum oder Strauch nicht in Gänze anzustrahlen, sondern ihn mit einem einzelnen, am Boden angebrachten Strahler zu inszenieren.

Wichtig ist, die Leuchten so anzubringen, dass sie das Dahinterliegende erhellen und man nicht vor eine Lichtwand schaut, hinter der der Rest des Gartens in Dunkelheit versinkt - eine Herausforderung gekonnter Lichtplanung. So lässt sich die Raumwirkung des Gartens hervorheben. Kleine Gärten erscheinen durch geschickt platzierte Lichtquellen deutlich größer.

Auf die Technik kommt es an

Neben der Frage nach den Objekten, die beleuchtet werden sollen, sind die Auswahl der Leuchten und Leuchtmittel, die Lichtfarbe sowie der Einfallswinkel des Lichts von entscheidender Bedeutung für die ästhetische Wirkung. Mit modernen Niedervoltsystemen lässt sich die Gartenbeleuchtung technisch einfach beginnen und später Schritt für Schritt erweitern. Wegbeleuchtungen werden sinnvollerweise via Bewegungsmelder aktiviert. Zeitschaltungen gekoppelt mit Dämmerungssensoren und Funkfernsteuerungen sind ebenfalls praktische Helfer, wenn es darum geht, für jede Gelegenheit und Jahreszeit die richtige Lichtstimmung im Garten zu erzeugen. Denn dann genügt ein Knopfdruck, um von der Stimmungsbeleuchtung für den lauschigen Abend zu zweit zur Festbeleuchtung für die Gartenparty zu wechseln.

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