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Sorglos in die Sonne

Wie der Garten gut durch den Urlaub kommt.

Vor dem Start in den Sommerurlaub gibt es eine Menge zu planen – für die Aktivitäten am Zielort, aber auch rund um das eigene Zuhause. Dazu gehört nicht nur das Abbestellen der Zeitung sondern zum Beispiel auch, zu organisieren, dass der Garten unbeschadet über die Runden kommt.

Wer nette Nachbarn hat, fragt vielleicht: „Könnt ihr während unseres Urlaubs ein Auge auf den Garten haben?“ Und meist lautet die Antwort wahrscheinlich: „Klar, kein Problem!“

Aber mal ehrlich: Die meisten Urlauber haben bei einem solchen Arrangement ein schlechtes Gewissen, wissen sie doch, wie viel Arbeit  der eigene Garten macht – gerade in den Sommermonaten, in denen unter Umständen zweimal täglich gewässert und garantiert alle paar Tage der Rasen gemäht werden müsste.

 

Ein erster Schritt, um die Ferienbetreuung für den Garten so unkompliziert wie möglich zu machen, ist, sie auf das Notwendigste zu reduzieren. Zu einem solchen Ferien-Minimalprogramm könnte zum Beispiel gehören, weitgehend auf das Rasenmähen zu verzichten. Auch Düngung, Jäten und das Ausputzen verwelkter Blüten können theoretisch warten, bis die Gartenbesitzer gut erholt wieder zu Hause sind. Hier sind allerdings psychologische Aspekte genauso wie die Frage nach der Sicherheit zu bedenken: Wer freut sich schon nach erholsamen Wochen zu einem Haus zurückzukehren, aus dessen Vorgarten schon kniehoch das Gras über den Zaun grüßt? Und ein über mehrere Wochen augenscheinlich nicht gepflegter Garten stellt für Einbrecher eine ähnliche Einladung dar wie dauerhaft heruntergelassene Rollläden und überquellende Briefkästen.

 

 

Technische Unterstützung

Und selbst wer all das außer Acht lässt, muss immer noch eine Lösung für den Durst seiner Pflanzen finden, denn ganz ohne Wasserzufuhr über mehrere Wochen kommt im Sommer eigentlich kein Garten aus. Langfristig könnte es eine Lösung sein, sich eine automatische Bewässerungsanlage installieren zu lassen. Die übernimmt während des Urlaubs gewissermaßen den Dienst an Schlauch und Gießkanne – und ist auch darüber hinaus eine feine Sache. Elektronisch gesteuert versorgt sie jede Pflanze immer mit genau der Wassermenge, die diese tatsächlich benötigt.

Abgesehen von einer enormen Arbeitserleichterung, die eine solche Anlage bringt, schont sie auch die wertvolle Ressource Wasser. Auch die Rasenpflege kann man heutzutage einem technischen Helferlein übertragen: Mähroboter rücken ganz automatisch täglich aus und halten das Grün auf Golfrasenlänge.

Professioneller Gartensitter

Wer dann doch lieber auf menschliche Unterstützung setzt, hat die Möglichkeit, bei einem Gartenbaubetrieb die Ferienbetreuung für den Garten zu buchen. Ist der sorgfältig ausgewählt, kann man bei dieser Vorgehensweise sicher sein, dass die vereinbarten Arbeiten fach- und termingerecht ausgeführt werden und der Garten bei der Rückkehr aus den Ferien in voller Pracht erstrahlt, so dass die Erholung hier gleich weiter gehen kann.

Außerdem ist eine solche Urlaubspflege ein guter Anlass, um sich überhaupt einmal einen Profi in den Garten zu holen und mit ihm über Optimierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten des eigenen Stückchens Grün zu sprechen. Oft sind schon mit kleinen Veränderungen große Effekte zu erzielen, und wenn die Umsetzung dann noch während des Urlaubs erfolgt, ist die Rückkehr in ein grünes Paradies garantiert. Und dann könnte die Frage an die Nachbarn so ausfallen: „Wollt ihr mal einen Blick in unseren Garten werfen?“.