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Pflanze des Monats

Februar

Es genügt nicht, mit den Pflanzen zu sprechen,
man muss ihnen auch zuhören können.

Helleborus niger

Christrose


Die prächtigen Christrosen haben ihren großen Auftritt, wenn der restliche Garten noch im Winterschlaf liegt. Sie erfreuen den Gartenbesitzer mit erstem frischem Grün und lassen uns stauen, wie sie Frost und Schnee trotzen.
Die Christrose auch Schneerose oder schwarzer Nieswurz genannt ist eine Staude, die ihren Ursprung in Südostasien hat. Es ist anzunehmen, dass verschiedene Nieswurz-Arten nach der letzten Eiszeit, also vor rund 20'000 Jahren nach Europa eingewandert sind, wo sie vorerst in Klostergärten kultiviert wurden und später in die Bauerngärten gelangten.

An geschützten Standorten im Halbschatten von Bäumen, mit nährstoffreichem, humosen und durchlässigem Boden, sind Christrosen besonders langlebig (bis zu 30 Jahre) und erreichen Wuchshöhen zwischen 10 und 30 Zentimetern. Der Standort darf im Sommer auch ruhig etwas trocken sein. Steht die Christrose am geeigneten Standort ist sie sehr pflegeleicht. Lediglich im Spätwinter sollte man das alte Laub abschneiden, da somit die Blüten im Frühjahr schöner zur Geltung kommen und die Vermehrung von Pilzkrankheiten im Laub des Vorjahres vermieden wird.

Die Christrose kann auch im Topf gehalten werden. Dieser sollte jedoch genügend groß und vor allem hoch sein, da diese Staude ein Tiefwurzler ist. Bei Topfkulturen muss zudem der Wurzelballen vor dem zu starken Durchfrieren geschützt werden, indem das Gefäß eingepackt und an einem geschützten Ort überwintert wird.

Neben den Standortansprüchen ist die frühe Blütezeit (Januar – März) zu berücksichtigen. Wählen Sie einen Platz, an dem Sie den Frühblüher möglichst auch vom Haus heraus gut sehen können. Christrosen blühen immer weiß und zeigen nur manchmal im Verblühen einen rosafarbenen Hauch. Wollen Sie die Farbpalette erweitern möchten, bieten sich die sehr ähnlichen Lenzrosen (Helleborus-Orientalis-Hybriden) - quasi die orientalischen Schwester der Christrose - an. Sie blühen etwas später und bieten alle Farbschattierungen von Cremeweiß über rosige Pastelltöne bis Tiefrot oder fast Schwarz.

Christrosen können wunderbar mit Zwiebelgewächsen wie zum Beispiel Tulpen (Tulipa), Schneeglöcklein (Galanthus) oder Krokus (Crocus) sowie mit anderen Stauden wie zum Beispiel Storchschnabel (Geranium), Frauenmantel (Alchemilla mollis), Akelei (Aquilegia) oder Silberkerze (Cimicifuga) kombiniert werden. Sie wirken vor allem in Gruppen oder leicht verstreut als Unterbepflanzung von Sträuchern oder Bäumen wunderbar. Ihre Blüten kommen dort, bevor die Gehölze treiben, gut zur Geltung. Gehölze, die sich mit der Staude gut kombinieren lassen sind zum Beispiel Blumenhartriegel (Cornus), Kornelkirsche (Cornus mas), Zaubernuss (Hamamelis mollis) oder alle Arten von Schneebällen (Viburnum).

Holen Sie sich die Winterschönheit in Ihren Garten!

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